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In der Pflege: Das Team macht den Unterschied

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Als ich in der Asklepios Klinik St. Georg meine Ausbildung anfing, wusste ich um die alltäglichen Schwierigkeiten im Pflegeberuf. Personelle Engpässe, Überlastung – alles das kann vorkommen. Und all diese Dinge waren mir bewusst – und dennoch entschied ich mich für den Job in der Pflege. Warum? Jeder Einzelne kann etwas verändern. Durch die eigene Motivation, durch die Einstellung, durch ein freundliches Auftreten.

Es geht darum, sich nicht nur mit Empathie und individuellem Stil um die Patienten zu kümmern und sie zu versorgen, sondern auch die eigenen Kollegen zu motivieren. Ich sehe das als meine Aufgabe an.

Ich habe tolle Kollegen, wir sind ein gutes Team. Jeder einzelne Kollege ist auf seine Art besonders. Ich arbeite in einer jungen und motivierten Mannschaft, jeder hat darin seinen Platz und ist integriert. Wir haben Spaß an der Arbeit. Lachen auch in Momenten der Überlastung. So ist es auf vielen anderen Stationen im Krankenhaus auch.

Pflege heißt im Team für Menschen da sein

Ich kann nur dafür werben, sich für diesen Beruf zu entscheiden. Auch wenn er neben einer großen Verantwortung wahnsinnig viel Arbeit bedeutet – und kaum Verständnis dafür außerhalb der jeweiligen Einrichtung. Wohl jede Pflegekraft kennt Aussagen im Freundeskreis wie „Ich könnte das nicht!“, „Wie machst du das nur?“ oder „Für mich wäre das nichts!“ Es stimmt, man muss gute Gründe haben, um diesen Beruf zu ergreifen. „Ich arbeite gerne mit Menschen“ ist kein Grund, sondern eine Voraussetzung. Der wichtigste Grund für mich ist, dass wir Menschen helfen – ohne Vorbehalte.

Mein Beruf ist eine Bereicherung

Ich bin seit nunmehr zweieinhalb Jahren auf der Station C5 der Asklepios Klinik St. Georg. Ich habe hier mein Examen gemacht und bin seit Juni 2017 Praxisanleiter. Gerade auf der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie haben wir tagtäglich mit vielen verschiedenen Patienten zu tun. Nahe dem Hauptbahnhof gelegen, haben wir natürlich auch häufig Menschen bei uns, die keinen festen Wohnsitz haben. Sprachbarrieren sind keine Seltenheit. Pöbeleien schon fast an der Tagesordnung. Dennoch: Vorbehaltslos wird sich um die Menschen gekümmert. Zwischen Menschen darf und soll man keinen Unterschied machen. Im Gegensatz zu anderen Berufen wird dies in der Pflege auch nicht getan. Das macht den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege zu einer Bereicherung.

Team ist Motivation Nummer eins

Aber ohne meine Kollegen ginge es nicht. Ich würde sie gegen niemanden eintauschen wollen, denn sie motivieren mich, diesen Beruf weiterhin auszuüben. Mein Team gibt mir Halt. Ich arbeite gut und gerne mit jedem Einzelnen zusammen. Jeder bringt durch seine Persönlichkeit etwas Spezielles mit ein. Außerdem scherzen wir miteinander, reißen Witze. Es ist wichtig, dass wir zusammen lachen können. So bleiben wir innerlich stark für den Arbeitsalltag.

Foto: Fotolia / Andrey Popov

Niklas Ziegenrücker

Niklas Ziegenrücker (Jahrgang 1987) arbeitet auf der Unfallchirurgischen Station der Asklepios Klinik St. Georg. Der gebürtige Hamburger hat eine Schauspiel-Ausbildung absolviert, auf der Bühne gestanden und vor der Kamera – und danach erst die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger durchlaufen. Seiner Theater- und Filmbegeisterung folgt er auch jetzt noch neben seinem Job als Pfleger: Mit einem Freund bastelt er an einem Bühnenprojekt, in der Freizeit geht es häufig ins Theater. Außer, wenn der HSV spielt: Dann gilt Niklas Aufmerksamkeit ganz seinem Lieblingsverein.


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