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Dienstplanung: Sudoku für Profis

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Pflege erfolgt fast immer im Schichtdienst. Während ich diese Zeilen schreibe, arbeiten rund um den Globus eine unglaubliche Zahl an Pflegekräften für ihre Patienten. 365 Tage im Jahr. 24 Stunden am Tag. Bei mir auf Station übergibt gerade der Frühdienst an den Spätdienst. Es ist ein kontinuierlicher Betrieb. Eine interessante Vorstellung.

Diese Art der Arbeit will geplant werden. Es gibt eine Vielzahl an Methoden und Konzepten, wie Dienstpläne geschrieben und Schichten organisiert werden müssen. Viele „Fachmänner/-frauen“ haben ihre eigenen Empfehlungen und Überzeugungen. Weiter wird dieses Konstrukt durch gesetzliche und tarifrechtliche Regelungen eingegrenzt. Auch die Tatsache, dass viele Mitarbeiter in Teilzeit tätig sind und ihre Flexibilität Einschränkungen unterliegt, erschwert eine gute Dienstplanung. (mehr …)

Gute Kollegen, gute Arbeit

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Als ich meine Ausbildung fast beendet hatte, stellte sich die Frage, wo ich danach arbeiten werde. Mir war von Anfang an klar, dass ich mich ungern „blind“ auf eine Station bewerben würde. Für frisch ausgelernte sowie für bereits erfahrene Gesundheits- und Krankenpfleger besteht die Möglichkeit, auf Stationen zu hospitieren, um sich neu zu orientieren oder sich einfach einen Eindruck zu machen, was eine tolle Sache ist. (mehr …)

Wenn ein Patient stirbt

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Neulich starb ein Patient, plötzlich und für mich unerwartet in meinem Frühdienst. Fünf Tage lang hatte ich ihn betreut. Ich fragte ihn täglich nach seinem Befinden, versorgte ihn mit den verordneten Infusionen und Medikamenten. Neben den auszuführenden pflegerischen Tätigkeiten sprachen wir über Alltägliches und über seine langjährige Krankengeschichte (weitere und private Details darf ich zum Schutz des Patienten und aus datenrechtlichen Gründen nicht nennen). Im täglichen Kontakt baute sich zwischen dem Patienten und mir eine auf professioneller Ebene basierende Beziehung auf. Als Kranken- und Gesundheitspflegerin kenne ich nach kurzer Zeit die Gewohnheiten der Patienten, die ich betreue. Das gehört für mich zu meinem Beruf. (mehr …)

Krankenpflege: Die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen

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Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler.
Dies ist eine Tatsache, die sicher niemand abstreiten kann.
Gleichwohl unterscheiden sich, je nach Arbeitsbereich, die Konsequenzen aus diesen Fehlern.
In Risiko-Berufen, wie zum Beispiel der Luft- und Raumfahrt, aber eben auch der Medizin, können Fehler schnell schwere Folgen haben. Natürlich kann ein Fehler auch verstimmte Patienten oder finanzielle Verluste zur Folge haben. Aber im schwerwiegendsten Fall geht es um Menschenleben, um Schicksale. (mehr …)

Ein ganz normaler Arbeitstag als Stationsleitung in der Psychiatrie – Teil III

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Teil III: Ein Nachmittag wie kein anderer – und doch Alltag

Es ist 12.15 Uhr und meine Mittagspause ist gerade vorbei. Vormittags sind häufig viele kleine Anliegen und Aufgaben abzuarbeiten. Was dazu gehört, ist in meinen letzten beiden Beiträgen (Teil I) und (Teil II) zu lesen. Als Stationsleitung in der Psychiatrie habe ich nachmittags meist Gespräche zu führen und weniger Termine, die dafür aber jeweils länger dauern. (mehr …)

Ein ganz normaler Arbeitstag als Stationsleitung in der Psychiatrie – Teil II

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Teil II: Ein Vormittag wie kein anderer – und doch Alltag

In meinem vorherigen Blog-Beitrag habe ich beschrieben, wie einer meiner Arbeitstage beginnen kann. Wie es auch im realen Erleben ist, verstrichen Zeit und Worte beim Schreiben so schnell, dass ich am Ende des Beitrags erst bis zum Vormittag vorgedrungen war.

Der Tag geht aber noch weiter. (mehr …)

Ein ganz normaler Arbeitstag als Stationsleitung in der Psychiatrie – Teil I

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Teil I: Ein Morgen wie kein anderer – und doch Alltag

Auf meiner Station werden junge Erwachsene mit Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen psychotherapeutisch betreut. Was haben wir in der Pflege da zu tun? Das ist für Außenstehende schwerer vorstellbar als in den somatischen Bereichen. Beinbruch ist Beinbruch, da ist die pflegerische Versorgung der Verletzung klar. Aber wie ist das mit den seelischen Verletzungen? (mehr …)

Hürden in der Ausbildung

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In diesem Blog möchte ich einige Dinge aus meiner subjektiven Perspektive darstellen, die während der Ausbildung demotivierend sein können.

Ich will hier niemanden verschrecken. Für mich ist und bleibt Gesundheits- und Krankenpfleger ein toller Beruf. Meine Ausbildung, die ich vor fast eineinhalb Jahren beendet habe, hat Spaß gemacht, und ich habe sie nicht bereut. Aber Ihr solltet wissen, was die Ausbildung auch beinhalten kann. (mehr …)

Wenn es dunkel wird

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Unfallchirurgie Asklepios Klinik St. Georg. Es wird dunkel und ich beginne meinen Dienst.

21.15 Uhr. Ich bin gerne früher da, um mir in Ruhe einen kleinen Überblick zu verschaffen. Atmosphäre aufnehmen. Nicht zu spät sein. Ich mag Verspätungen nicht.

Seit neuestem ist Nachtdienst allein. Eigentlich 44 Betten auf Station, aber aufgrund einer vorübergehenden Umstrukturierung 21 Betten für eine Patientenlounge. Die Patienten kommen morgens ab 6.30 Uhr zu ihrem Operationstermin und werden post-operativ (also nach der Operation) auf ihre jeweilige Station gebracht. Die „Lounge“ dient also nur zur OP-Vorbereitung. (mehr …)

Über Uns

Wir pflegen Hamburg! Denn mit rund 738.000 Patienten sind die Asklepios Kliniken Hamburg das größte Gesundheitsunternehmen in der Hansestadt. Knapp 6000 Pflegekräfte sind rund um die Uhr im Einsatz. Hier erzählen sechs von ihnen aus ihrem Alltag. Wie sie arbeiten und was sie bewegt, lesen Sie hier.

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In der Pflege: Das Team macht den Unterschied

Als ich in der Asklepios Klinik St. Georg meine Ausbildung anfing, wusste ich um die alltäglichen S...

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